Stadion von Manaus, Foto: GMP von Gerkan, Marg und Partner Architects, Berlin, SBP Schlaich Bergerma

Erfolge bayerischer Unternehmen rund um die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016

Nicht nur sportlich gesehen war der Bayern-Faktor bei der WM durch den hohen Anteil an Spielern des FC Bayern in der deutschen National-Elf sehr hoch. Ca. 15 bayerische Unternehmen konnten rund um die WM Aufträge ergattern.

Neben Großkonzernen wie Adidas, Allianz, MAN, Puma und Siemens sind vor allem auch mittelständische Unternehmen zu nennen, die für die bayerische Wirtschaft gepunktet haben:

Fa. Hightex: Lieferung der speziellen Membranüberdachungsstrukturen beim Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro, beim Beira Rio-Stadion in Porto Alegre und beim Stadion Arena das Dunas in Natal

Fa. BHS Tabletop AG: Geschirr-Ausstatung des Maracanã-Stadions

Fa. Stechert Stahlrohrmöbel: Lieferung von rund 200.000 Stühlen an vier WM-Stadien und an ein Trainingsstadion

Fa. Pfeifer Seil - und Hebetechnik: Consulting-Dienstleistungen für den brasilianischen Bauriesen Odebrecht und den Baukonzern OAS; Einsatz von Ankersystemen in der Arena das Dunas in Natal

Fa. Knauf: Anwendung der hochwertigen Drywall-Produkte in vier WM-Stadien

Fa. AMF Knauf: Einsatz von Spannsysteme in den Stadien in Belo Horizonte und Brasília

Fa. Osram: Beleuchtungstechnik für das Stadion São Paulo und die Trainingsanlage der Deutschen Nationalmannschaft

Fa. SonoVTS: Lieferung großer Teile der TV-Produktionstechnik

Mega-Aufträge von über einer Milliarde Euro zog allein der Siemens-Konzern an Land. Er beliefert Brasilien mit Infrastrukturlösungen für die Bereiche Transport, Energieversorgung, Umwelt, Gesundheit und Sicherheit. Das von Siemens ausgestattete Mané Garrincha National-Stadion ist die erste Fußball-Arena weltweit, die unter die "Platinum"-kategorie des internationalen Standarts für ökologisches Bauern (LEED) fällt. Mit den 10.000 auf dem Dach montierten Photovoltaikzellen kann das Stadion bis zu 50 Prozent seines Energiebedarfs decken.

Für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro beliefen sich die Gesamtinvestitionen von öffentlichen und privaten Unternehmen allein in der Stadt Rio de Janeiro auf US$ 28 Mrd.  

Auch bayerische Unternehmen waren mit im Spiel und haben sich u.a. im Deutschen Haus engagiert.
 
Darüber hinaus hat der bayerische Kunstrasenproduzenten Sport Group die 4 Hockey-Spielfelder errichtet und Siemens hat für die Spiele bei einer neuen U-Bahnlinie und einer Station die Versorgung mit Strom und Energie gebaut.  

Auch der Sportartikelhersteller Puma, der die Karibikstaaten Jameika, Kuba, Grenada, Dominikanische Republik, Bahams und Barbados ausstattet, fährt ähnliche Marketingaktionen und rechnet ebenfalls mit einem Verkaufsschub durch Olympia.